Schlagwort: Psyche

  • Deine Psyche: Tipps und Übungen zur Stärkung deiner Akzeptanz

    Eine Säule der Resilienz ist die Akzeptanz. Nach Stock, 2019 bedeutet Akzeptanz “eine Situation, bedingungslos hinzunehmen, wie sie ist, ohne gegen sie anzukämpfen und/oder sie verändern zu wollen.“ (Stock, C. (2019). Resilienz. Stuttgart: Trias)

    Im Leben kannst du nicht immer alles kontrollieren und zeitweise musst du Situationen hinnehmen und akzeptieren. Wie du mit der aktuellen Situation dann umgehst und was du aus ihr machst und wie du vielleicht auch einen Nutzen daraus ziehen kannst, liegt an dir selbst. Einen Nutzen zu ziehen gehört zu einer guten Resilienz dazu.

    Akzeptierst du eine Situation nicht, so kannst du sie nicht annehmen, nicht genauer anschauen oder verändern. Veränderungen sind am Anfang schwer zu akzeptieren. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wenn du jedoch durch die verschiedenen Phasen der Veränderung gegangen bist, wirst du dich ab einem bestimmten Punkt nicht mehr dagegen wehren. Die Phasen durch die du gehst sind z.B. Leugnen, Zorn, Verhandeln, Depression, Akzeptanz.

    Die Phase der Akzeptanz ist frei von deinen Gefühlen wie Kampf oder Zorn und du kannst die Erfahrung ruhen lassen. Die Vergangenheit kannst du nicht ändern. Somit ist es sinnvoller, wenn du deine Energie für Dinge einsetzt, die du noch beeinflussen kannst.

    Wie kannst du deine Akzeptanz trainieren?

    Freud und Leid liegen eng beieinander, doch im Rückblick entdecken wir auch positive Dinge. Diese solltest du dir ins Gedächtnis rufen.

    Hier ein paar Reflexionsfragen für dich:

    Wann wurdest du das letzte Mal enttäuscht?

    Was hat sich anschließend zum Guten verändert?

    Was hast du aus der Situation lernen können?

    Und hier noch eine Übung zur Stärkung deiner Akzeptanz: Denke an eine Situation, die du gerne akzeptieren möchtest.

    Was stört oder ärgert dich?

    Wieviel Energie kostet dich der Ärger an jedem Tag?

    Auf einer Skala von 0-10: Wie viel besser würde es dir gehen ohne die Situation?

    Lohnt es sich, wenn du dich ärgerst?

    Was wäre die Alternative? Was könntest du mit deiner Energie anderes machen?

    In einem weiteren Schritt setzt du dich mit deinen Emotionen auseinander. Welche Gefühle kommen in dir auf? Bewerte sie jedoch nicht.

    Warum fällt es dir schwer die Situation zu akzeptieren?

    Auf einer Skala von 0-10: Wie sehr betrifft dich die Situation noch nachdem du dich mit einen Störfaktoren auseinander gesetzt hast?

    Möchtest du gerne an dir selbst und deiner Akzeptanz arbeiten, so unterstütze ich dich gerne in einem persönlichen Coaching. Ich freue mich auf dich. Einfach das Kontaktformular nutzen.

  • Deine Psyche: Wie du deine Resilienz testen kannst!

    “Unter Resilienz wird die Fähigkeit von Menschen verstanden, Krisen im Lebenszyklus unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.” (R. Welter-Enderlin).

    Wie widerstandsfähig bist du bereits?

    Um dies zu testen hat das Resilienz-Projekt der EU einen Fragebogen mit insgesamt 21 Fragen entwickelt. Der Test in folgende Kategorien unterteilt:

    • Wahrnehmung

    • Sein Leben im Griff haben

    • Beziehungen aufbauen und pflegen

    • Akzeptanz und optimistisches Denken (Vertrauen in die Zukunft)

    • Lösungs- und Zielorientierung

    • Gesunder Lebensstil

    • Selbstvertrauen

    Grundsätzlich kann man Resilienz nicht so einfach messen. Dieser Test gibt einen Überblick zu deiner aktuellen Resilienz-Situation und kann sich ständig ändern.

    Wie ist der Test durchzuführen?

    Bewertung: 0 = trifft überhaupt nicht zu, 10 = stimmt voll und ganz

    Anschließend summierst du für alle Kategorien die Summe zusammen und erhältst eine Zahl zwischen 0 und 30.

    0-10 Punkte: Hier gibt es noch einigen Entwicklungsbedarf und einiges zu ändern

    11-20 Punkte: Hier gibt es Verbesserungsbedarf

    21-30 Punkte: Hier bist du Experte

    Entdeckst du einen Entwicklungs- oder Verbesserungsbedarf an der einen oder anderen Stelle so kannst du aktiv daran arbeiten.

    Hier findest du den Selbsttest: http://www.resilience-project.eu/uploads/media/self_evaluation_de.pdf

    Hast du Fragen zu deinem Testergebnis so unterstütze ich dich gerne in einem persönlichen Coaching. Melde dich einfach.

  • Wechseljahre – Ja und? Oder doch nicht so einfach?

    Als Kind hat man unbeschwert gelebt, bis man mit der ersten Regelblutung zur Frau wurde. Man fand es vielleicht ungerecht, störend, mit Schmerzen verbunden oder einfach nur lästig. Mit der Zeit hat man sich daran gewöhnt, dass sich die Hormone im Laufe eines Monats ändern. Und schon ist man in der Mitte des Lebens und wieder ändert sich alles. Die Wechseljahre kommen und die meisten verbinden das mit den letzten Blutungen und den erste Hitzewallungen. Nicht jede Frau ist von den Wechseljahren negativ beeinflusst, aber viele haben Beschwerden, die sich auf die gesamte Lebensqualität auswirken können.

    Die Menopause kommt nicht mit einem Schlag auf uns zu, sondern es ist ein Prozess, der sich über Jahre hinzieht. Die drei Phasen durch die wir gehen werden Perimenopause, Menopause und Postmenopause genannt. Die Wechseljahre umfassen alle drei Phasen der Hormonumstellung.

    Doch nicht nur die Hormonumstellung beschäftigt uns in diese Zeit. Viele Frauen in der Mitte ihres Lebens kämpfen auch mit anderen Problemen wie Scheidung, Druck auf der Arbeit, Verlust der Kinder (da sie das Haus verlassen) und der Lebensmittelpunkt dann gegebenenfalls wegfällt. Das Gefühl des “Nicht-mehr-gebraucht-werden” oder “Nicht-mehr-attraktiv-seins” kommt durch und beschäftigt uns.

    Oft hat man sich vielleicht selbst über Jahre vernachlässigt, weil man für Andere da sein wollte.

    Deshalb mein Tipp: Versucht euer Leben schon vorher bewusst zu leben und euch für euch selbst Zeit zu nehmen und nicht erst ab den Wechseljahren. Akzeptiert euch wie ihr seid und wisst, dass sich das Leben ständig verändert. Wer mit seinem Leben und sich selbst zufrieden ist werfen die Wechseljahre auch nicht aus der Bahn.

×