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  • Psychische Gesundheit: Stärke deine Resilienz mit Netzwerkpflege

    Warum solltest du überhaupt ein gutes Netzwerk haben?

    Gehst du in die Kindheit zurück, so lernst du dort in deiner Familie, dass eine sichere Bindung Vertrauen schafft. Familie ist meist das stabilste Umfeld was du hast. Grundsätzlich verfügen resiliente Personen über ein gutes Netzwerk – sie sind gut darin zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Beziehungen bedeuten nicht nur soziale Unterstützung, sondern sie benötigen auch Arbeit und Pflege.

    Eine gut funktionierende Beziehung zwischen zwei oder mehreren Personen fördert die Gesundheit, überwindet Einsamkeit und trägt zu deinem Sozialleben bei.

    Einer Beziehung, egal welcher Art, sollte man immer mit Wertschätzung begegnen. Dies startet mit kleinen Schritten wie z.B. dem Gegenüber Gehör schenken und versuchen ihm wirklich zuzuhören; Fragen stellen. Eine Beziehung besteht immer aus Nehmen und Geben.

    Viele Menschen fühlen sich immer wieder einsam. Hier gebe ich dir ein paar Reflexionsfragen, falls du dich einsam fühlst:

    • In welcher Situation hast du dich einsam gefühlt?
    • Was hat dir dabei am meisten gefehlt?
    • Wer gibt dir normalerweise Geborgenheit?
    • Wo lernst du neue Menschen kennen?

    Was kannst du nun konkret tun, um dein Netzwerk auszubauen?

    1.) Kontakte, die du bereits hast solltest du pflegen. Rufe doch mal wieder jemanden von deinen Bekannten an, den du schon lange nicht mehr gesprochen hast

    2.) Du kannst neue Kontakte generieren, in dem du z.B. man jemand Unbekanntes ansprichst

    3.) Heutzutage kannst du auch gut das Internet nutzen, um neue Menschen kennenzulernen und dich virtuell mit ihnen verknüpfen

    4.) Du kannst z.B. in Vereine eintreten, Clubs besuchen oder mit anderen Assoziationen Kontakt aufnehmen

    Ich wünsche dir nun, dass du es schaffst dir ein stabiles Umfeld aufzubauen. Pflege deine Kontakte, ob jung oder alt, so kannst du, wenn es nötig ist dir Unterstützung holen.

    Möchtest du gerne an dir selbst und deiner Resilienz arbeiten, so unterstütze ich dich gerne in einem persönlichen Coaching. Ich freue mich auf dich! Einfach das Kontaktformular nutzen: https://www.training-friedel.com/kontakt

  • Psychische Gesundheit: Stärke deine Resilienz mit Lösungsorientierung

    Lösungsorientierung ist eine weitere der sieben Säulen der Resilienz.

    Wie das Wort schon sagt, solltest du dabei dich mehr auf ein Lösungsdenken als auf ein Problemdenken fokussieren. Zusätzlich solltest du aus dem ständigen Grübeln herauskommen und auch was Tun. Denn je länger du über ein Problem nachdenkst desto mehr und mehr verstrickst du dich in dem Problem anstatt wirklich eine Lösung zu finden.

    Die Grundhaltung in dieser Säule ist darauf ausgerichtet, dass du deinen Blick auf das richtest was funktioniert!

    Ich zitieren an dieser Stelle Charles Reade: “„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“

    Wie kannst du aber nun deine Lösungsorientierung trainieren?

    Dazu stelle ich dir ein Beispiel vor: Versuche neu zu denken. Klingt komisch? Ich werde es dir mit ein paar Beispielen erläutern.

    Versuche einmal deinen Denkrahmen zu überschreiten und auch verrückte Ideen zuzulassen und finde dabei innovative Möglichkeiten für dich. Stelle dir zum Beispiel die Frage: Was kommt für mich gar nicht in Frage? Geht überhaupt nicht? Und danach: Was ist genau der Reiz bei dieser Idee?

    Manchmal hilft es dir auch dich in eine andere Person hinein zu versetzen und die Dinge von außen zu betrachten. Sei es in ein Grundschulkind oder in eine bekannt Persönlichkeit? Wie würde diese handeln? Dieser Perspektivenwechsel erweitert deine Gedanken und hilft dir dabei eine gute Lösung zu finden.

    Versuche auch nicht durch Angst oder Druck in deinen Gedanken blockiert zu werden. Dabei verliert man oft den Blick auf gute Lösungsansätze.

    Möchtest du gerne an dir selbst und deiner Lösungsorientiertheit arbeiten, so unterstütze ich dich gerne in einem persönlichen Coaching. Ich freue mich auf dich! Einfach das Kontaktformular nutzen.

  • Ernährung: Superfood? Was ist das und wie gesund ist es wirklich? Manuka Honig im Fokus

    Superfood ist ein Begriff, den es schon länger gibt, der aber erst in den letzten Jahren in aller Munde ist. Inzwischen gibt es etliche Lebensmittel, die den Status Superfood bekommen haben. Dazu zählen einheimische Beeren wie zum Beispiel die Heidelbeere oder Chia-Samen aus Mexiko wie viele weitere Lebensmittel.

    Superfood bezeichnet ein Lebensmittel, dass gewisse Vorteile für die Gesundheit aufweist. Bei manchen Lebensmittel findet man wissenschaftliche Studien, welche die Vorteile nachweisen. Oft werden jedoch in wissenschaftlichen Studien mit hohe Dosen gearbeitet, so dass die gefundenen positiven Effekte zwar auf eine spezifische Substanz in zurückzuführen ist, meist aber in geringeren Dosen im Lebensmittel selbst zu finden ist.

    Möchte man mit einem positiven Effekt auf einem Nahrungsmittel werben, so ist ein Health Claim bei der EFSA (European Food Safety Authority) einzureichen, welche dann die wissenschaftliche Evidenz beurteilt.

    Ich möchte heute den Manuka Honig vorstellen, der ebenfalls als ein Superfood gehandelt wird. Es gibt einige Studien zu dem Honig, der aus Neuseeland kommt. Es handelt sich um eine Honigart, die von Bienen in Neuseeland und Australien produziert wird, die den Manuka Strauch bestäuben. Er wird inzwischen weltweit als eine alternative Medizin mit etlichen therapeutischen Vorteilen gesehen. Einen Health Claim positiv bewerteten Health Claim gibt es jedoch bisher nicht.

    In klinischen Studien konnte nachgewiesen werden, dass Manuka Honig eine antibakterielle und wundheilende Wirkung aufweist.

    Als ich selbst vor einigen Jahren in Neuseeland unterwegs war wusste ich noch nichts von der wundheilenden Wirkung des Manuka Honigs. Doch die Einheimischen erzählten mir, dass ihre Eltern schon, als sie klein waren, bei Wunden Honig drauf gegeben haben.

    Bis heute setzt sich das Hausmittel bei Mensch und Tier durch und wird angewandt. Ob bei solchen Hausmittel, die über Jahre erfolgreich eingesetzt werden umfangreiche Studien zum Nachweis der Wirkung nötig sind, damit die Wirkung offiziell bei der EFSA genehmigt wird, kann nun jeder für sich selbst entscheiden oder es einfach mal ausprobieren. Und wer möchte und das nötige Kleingeld hat kann gerne mal etwas von dem Honig kaufen, aufs Brot oder auf eine Wunde streichen.

    Lasst mich gerne wissen, wie es euch ergangen ist. Für mehr Ernährungsinformationen könnt ihr auch gerne einen Termin mit mir vereinbaren.

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