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  • Deine Top 3 Übungen zum Dehnen deiner Bauchmuskulatur

    Deine Top 3 Übungen zum Dehnen deiner Bauchmuskulatur

    Ja, die Bauchmuskulatur kann man dehnen, auch wenn das eher eine Muskelpartie ist, die man ggf. nicht so in sein tägliches Dehnprogramm mit einbezieht. Aber diese Dehnung ist genau so wichtig wie die Dehnung anderer Muskelgruppen.

    Was machen die Bauchmuskeln?

    Sie stabilisieren unseren Körper in der Aufrechterhaltung und ermöglichen das Neigen und Drehen des Rumpfes und passen sich dem Bauchvolumen an.

    Rückenprobleme?

    Und ganz wichtig, wer Rückenprobleme hat, die Bauchmuskulatur ist der Gegenspieler der Rückenmuskeln. Unsere Bauchmuskulatur ist häufig durch das viele Sitzen verkürzt und oft zu schwach. Sind die Rückenmuskeln zu hart aufgrund von Fehlhaltungen oder -belastungen so können im Rücken Schmerzen entstehen und unsere geschwächte Bauchmuskulatur kann dem nicht entgegenwirken.

    Welche drei Hauptpartien der Bauchmuskulatur existieren?

    • Die vordere Bauchwandmuskulatur wozu die gerade Bauchmuskulatur zählt, die sich über unsere gesamte Vorderseite von den Rippenbögen bis nach unten zum Schambein zieht. Sie stabilisiert – genau wie der Rücken – unsere Haltung und schützt die inneren Organe. Sind diese zu schwach und kann der Rücken von hinten nicht mehr alles stabilisiere, kippt man mit dem Oberkörper nach vorne.
    • Die seitlichen Bauchwandmuskeln, wozu die querverlaufende Bauchmuskulatur und die innere und äußere schräge Bauchmuskulatur zählt.
    • Die hintere Bauchwandmuskulatur mit den Lendenmuskeln.

    Welche sind die Top 3 Dehnübungen für deine Bauchmuskeln?

    1) Du kannst im Vierfüßerstand (Kniegelenke unter den Hüftgelenken und Handgelenke unter den Schultergelenke – aus dieser Ausgangssituation musst du wahrscheinlich deine Hände noch etwas weiter nach vorne schieben) oder im Knieliegestütz (achte hier, dass Knie-, Hüft- und Schultergelenk in einer Linie sind) starten. Dann senkst du deine Hüfte nach unten ab bis du eine Dehnung auf deiner Bauchvorderseite spürst. Du kannst die Beine gern auch in die Länge strecken. Im Yoga heißt die Übung: Kobra.

    2) Ausgangsposition ist dieses Mal der Kniestand. Im Kniestand kannst du, wenn du sehr beweglich bist, deine Hände auf die Füße hinten legen und dann die Hüfte noch vorne schieben und die Brust runden. Ist dies für den Anfang zu viel, dann kannst du deine Hände ans Gesäß oder die Lendenwirbelsäule nehmen und von hier aus dein Becken nach vorne schieben und die Brust nach oben Richtung Decke bringen.

    3) Meine dritte Variante erfolgt im Stand: Hierbei, ähnlich wie im Knien, legst du deine Hände an Gesäß oder unteren Rücken und schiebst das Becken nach vorne, so dass du in eine Hohlkreuzposition kommst. Dann beugst du langsam deinen Oberkörper nach hinten, so weit es für dich in Ordnung ist ohne dass im Rücken Schmerzen entstehen. Wenn es für dich passt kannst du deinen Kopf auch in den Nacken legen, so dass dein Blick Richtung Decke / Himmel geht.

    Oder du legst dich einfach nur auf den Boden auf den Rücken und streckst Arme und Beine von dir weg.

    Beim Einatmen kannst du die Dehnposition halten und beim Ausatmen die Dehnposition etwas verstärken. Halte gerne mindesten 30 Sekunden, gerne auch etwas länger (2-3 min.); so wie es für dich auch noch angenehm ist.

    Viel Spaß beim Dehnen deiner Bauchmuskulatur! Ist etwas unklar oder hast du etwas nicht verstanden dann melde dich gerne über das Kontaktformular: https://www.training-friedel.com/kontakt.

    Ich unterstütze dich gerne bei deinem Personal Training live in Binzen, Lörrach und Basel oder online.

  • Gesund ins Alter

    Es gibt die unterschiedlichsten Faktoren, die uns dabei helfen gesund älter zu werden. Dazu zählt, wie den meisten von uns sicherlich bekannt ist, ausreichend Bewegung, gute Ernährung und wenig Alkohol. Ebenso nicht zu rauchen.

    Immer öfter hört man das Wort Resilienz – auch adäquat mit Stress umgehen zu können und gut und regelmäßig zu schlafen ist für einen gesunden Lebensstil hilfreich.

    Aber nicht nur Punkte, die wir selbst erfüllen können helfen uns gesund zu bleiben, auch unsere sozialen Kontakte spielen eine entscheidende Rolle. Beziehungen sollten wir dementsprechend pflegen.

    Die vier Säulen: Bewegung, Ernährung, Entspannung und Schlaf bilden eine gute und solide Basis für ein gesundes Altern. Hier kann man natürlich auch Punkte verbinden: Bewegung in der Gruppe im Sportverein, Gemeinsam gesund kochen oder etwas spielen.

    Leider leiden immer mehr Menschen an Demenz und somit ist es für ein gesundes Altern ebenso wichtig im Kopf fit zu bleiben – hierbei hilft ein Gedächtnistraining, wie z.B. auch Kreuzworträtsel, Soduko, Memory etc. Eine positive Einstellung sollte bei allen Dingen auf keinen Fall fehlen.

    Seinen eigenen Lebensstil, egal in welchem Alter Lebensalter zu verbessern, hilft in vieler Hinsicht für ein langes Leben. Durch einen gesunden Lebensstil können viele Krankheiten positiv beeinflusst oder vermieden werden.

    Vielleicht kannst du nicht mit allen Dingen gleichzeitig starten, aber schon 2-3 Punkte können helfen dich besser zu fühlen und gesund älter zu werden.

    Falls du Unterstützung benötigst schreibe mich gerne über das Kontaktformular an: https://www.training-friedel.com/kontakt

  • Kann Sport dir bei deinen Ängsten helfen?

    Henriksson et al. (Henriksson M, Wall A, JennyNyberg J, et al.: Effects of exercise on symptoms of anxiety in primary care patients: A randomized controlled trial; Journal of Affective Disorders 2021; Volume 297. DOI: 10.1016/j.jad.2021.10.006.) untersuchten, ob eine 12-wöchige Sportprogramm mit unterschiedlicher Intensität die Angstsymptome bei Patienten mit Angststörungen verringern kann.

    Insgesamt nahmen 286 Patienten an dieser Untersuchung teil und wurden per Zufall in 3 unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe, die Ausdauertraining absolvierte, eine Krafttrainingsgruppe und eine Kontrollgruppe.

    Die Ergebnisse zeigen, dass sich in beiden Trainingsgruppen die Angstsymptome verbesserten. Dabei spielte es keine Rolle, ob ein Ausdauer- oder ein Krafttraining durchgeführt wurde. Je intensiver das Training war, um so mehr verbesserten sich die Angstsymptome.

    Zusammenfassend kann man festhalten, dass ein 12-wöchiges Training wirksam für Patienten mit Angstsyndromen ist. Die Ergebnisse von Henriksson et al. zeigen, dass körperliche Bewegung eine wirksame Behandlung darstellt und in der klinischen Praxis häufiger für Menschen mit Angstzuständen angeboten werden könnte.

    Leidest du auch unter Ängsten? Ich helfe dir gerne mit einem fachlichen Training. Kontaktieren mich gerne unter: https://www.training-friedel.com/kontakt

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