Schlagwort: Bewegung

  • Abnehmen!? Schon mal probiert?

    Viele von uns sind unzufrieden mit ihrem Körper und möchten immer mal wieder abnehmen. Vor allem Frauen tun sich oft schwer damit Gewicht zu verlieren.

    Es ist wirklich nichts was von heute auf morgen passiert, sondern es ist harte Arbeit. Am besten in Kombination mit einer langfristigen Ernährungsumstellung und regelmäßiger Bewegung. Abnehmen heißt zwar harte Arbeit, aber auf alles muss man auch nicht verzichten.

    Klassische Diäten sind nicht zu empfehlen. Sie versetzen meist unseren Körper schnell in einen Hungerstoffwechsel und somit nehmen wir nach einer Beendigung der Diät meist mehr an Gewicht zu als wir abgenommen haben.

    Möchte man eine Gewichtsreduktion erreichen sollte man ca. 500-800 kcal pro Tag weniger zu sich nehmen als der Körper benötigt. Dazu kalkuliert man seinen Grund- und Leistungsumsatz und reduziert dann diesen um oben angegebene Kalorien. Mehr Bewegung in den eigenen Alltag zu bringen hilft natürlich überschüssige Energie zu reduzieren. Auch ein Krafttraining ist zu empfehlen, damit der Grundumsatz durch die größere Muskelmasse erhöht wird.

    Natürlich reicht es nicht nur die Kalorien zu reduzieren, wenn man sich gleichzeitig auch gesund ernähren möchte. Dazu sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten, die neben den Makronährstoffen auch alle Mikronährstoffe, wie Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Die letztgenannten geben uns zwar keine Energie wie Proteine, Kohlenhydrate und Fette, sind aber trotzdem für unseren Körper notwendig.

    Überfordert bei der Umstellung? Dann schreibt mich gerne an – ich unterstütze euch bei eurem Vorhaben.

  • Soll man in den Wechseljahren und danach Sport treiben oder nicht?

    “Wechseljahrsbeschwerden bei Frauen können schwerwiegend sein und die gesamte Lebensqualität beeinträchtigen. Bewegung wurde als alternative Behandlungsmöglichkeit zur Linderung von Wechseljahrsbeschwerden (Hitzewallungen, Blasenentleerungsstörungen, Gelenkschmerzen und psychische Probleme), einschließlich u.a. psychologischer Symptome, untersucht.

    Es wird angenommen, dass der Östrogenabfall bei Frauen die Hauptursache für die mit der Menopause verbundenen Symptome ist. Nach Angaben des Centre for Disease Control and Prevention trägt regelmäßige körperliche Betätigung dazu bei, Stress abzubauen, die Lebensqualität insgesamt zu verbessern und die Gewichtszunahme und den Muskelabbau, die häufigsten Begleiterscheinungen der Wechseljahre, zu verringern. Für die kardiovaskuläre Gesundheit werden mindestens 150 Minuten aerobes Training und 75 Minuten intensives Training pro Woche empfohlen. Zusätzlich sollte Krafttraining durchgeführt werden, um die Knochen und Muskeln zu stärken, die Fettverbrennung zu fördern und den Stoffwechsel zu steigern, was ebenfalls wichtige Faktoren in den Wechseljahren sind.

    Bewegung scheint eine kosteneffektive Alternative mit wenigen bekannten Nebenwirkungen zu sein. Am wichtigsten ist, dass Frauen mit einem höheren Maß an körperlicher Aktivität über Verbesserungen der psychischen und physischen Aspekte der Lebensqualität berichten. Solche Verbesserungen können sogar mit geringer Intensität aerober Aktivitäten wie Gehen und Tanzen erreicht werden.”

    Schwingt doch am 31. April euer Tanzbein und rutscht so bewegt in den Mai.

    Stojanovska L, Apostolopoulos V, Polman R, Borkoles E. To exercise, or, not to exercise, during menopause and beyond. Maturitas. 2014 Apr;77(4):318-23. doi: 10.1016/j.maturitas.2014.01.006. Epub 2014 Jan 24. PMID: 24548848.

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