Schlagwort: Bewegung

  • Gewichtsprobleme in den Wechseljahren – woher kommen sie?

    In den Wechseljahren müssen wir uns an verschiedene Änderungen in unserem Körper gewöhnen – Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und viele kämpfen mit einer Gewichtszunahmen. Bisher ging man davon aus, dass vorwiegend die Hormonumstellung dafür verantwortlich ist, doch diese stellen nur ein Teil des gesamten Prozesses dar. In der Menopause wird vermehrt das männliche Hormon Testosteron produziert und dadurch wird auch die Fetteinlagerung, v.a. in der Bauchgegend unterstützt.

    Was passiert noch im Körper?

    Mit zunehmendem Alter verlieren wir an Muskelmasse… wenn wir sie nicht durch Training erhalten oder weiter aufbauen. Denn mit dem zunehmendem Alter sinkt auch unsere Motivation für Bewegung – selbst im Alltag. Die Pandemie hat noch zusätzlich beigetragen, dass wir weniger aktiv sind. Dadurch wird der Grundumsatz erniedrigt – unser Lust auf Essen und der Appetit bleiben aber gleich. Das heißt wir nehmen zu viel Kalorien zu uns, die wir gar nicht benötigen, was das Körpergewicht steigen lässt. Auch wenn es pro Tag nur ein paar wenige sind, so summiert sich das über die Zeit doch auf.

    Was also tun?

    Wie oben beschrieben ist klar, dass wir mit Muskelaufbautraining gegensteuern können.

    Zusätzlich empfehle ich eine proteinhaltige Ernährung. Bei den meisten Frauen ist der Proteinanteil in der Nahrung zu niedrig. Protein hat zwei Vorteile. Es hält länger satt und wird für den Muskelaufbau und viele andere Funktionen im Körper benötigt.

    Kurbelt also mit der Bewegung euren Stoffwechsel an – das hilft bei der Abnahme und führt zu einem angenehmen Körpergefühl.

    Kannst du dich nicht alleine motivieren oder weiß nicht wie du die Ernährung umstellen sollst?

    Dann melde dich gerne bei mir in Binzen (Lörrach / Weil am Rhein): training-friedel@gmx.de

    Ich unterstütze dich dabei und freue mich auf dich!

  • Liegestützen – kann doch jeder? Ich sage dir wie du sie lernst!

    Letztens wurde ich gefragt, ob ich jemandem Liegestützen beibringen kann. Selbstverständlich!

    Und schwer ist das ganze auch nicht. Wenn du diese tolle Ganzkörperübung auch machen möchtest, dann kannst du direkt starten – los geht es.

    Das sollte am Ende heraus kommen:

    • Ausgangsposition für die Liegestütze am Boden: Hände unter den Schultern schulterbreit platzieren. Die Füße werden auf dem Boden hinten aufgesetzt, so dass eine Linie zwischen Füße, Knie, Hüfte, Schultern und Kopf besteht. Dabei ist der komplette Köper angespannt.

    • Aus dieser Position werden die Arme gebeugt, so dass die Brust den Boden berührt und dann geht es in die Ausgangsstellung zurück. Die Ellbogen werden nah am Körper geführt, so dass der große Brustmuskel auch trainiert wird.

    So kommst du da hin:

    • Starte an der Wand mit einer kompletten Liegestüze – klappt das, so kannst du die Anzahl der Liegestützen erhöhen und den Abstand zur Wand. Hast du ca. 15 geschafft kommt der nächste Schritt. Achte darauf, dass du auch wirklich tief runter gehst und nicht nur eine kleine Beugung in den Armen hast sowie auf deine komplette Körperspannung.

    • Du erhöhst die Schwierigkeit, in dem du mehr Körpergewicht einsetzt und nun die Liegestütze auf Tischhöhe machst. Auch da die Anzahl aufbauen und wenn das locker geht eine Etage tiefer

    • Mach deine Liegestütze auf Stuhlhöhe

    • Dann gehtst du auf den Boden und startest in der Knieposition (auch hier ist die Hüfte gerade (Linie zwischen Knie, Hüfte, Schulter, Kopf wie immer beachten)

    • Als letzten Schritt macht du die gesamte Liegestütze mit gestreckten Beinen auf dem Boden.

    Herausforderung angenommen?

    Dann erzähle mir gerne wie es für dich war und wieviele du inzwischen schaffst. Falls du es nicht allein hinbekommst, dann kontaktiere mich ganz einfach und selbstverständlich kann man von hier aus noch weiter steigern.

  • Zellalterung – nicht mit mir!

    Schon mal was von Telomeren gehört? Telomere befinden sich in unseren Zellen an den Enden der Chromosomen. Ihre Länge sagt uns etwas darüber aus wie lange unsere Lebenserwartung ist und wie gesund wir sind. Je länger sie sind desto besser, aber es gibt Faktoren, welche die Telomere verkürzen wie Stress, Alkohol, Übergewicht etc.

    Doch auch hier haben wir es mal wieder selbst im Griff die Länge zu beeinflussen.

    Werner et al. 2019 haben dazu untersucht, welche Sportart am besten ist, den Alterungsprozess positiv zu beeinflussen (https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehy585).

    Dazu wurden 124 gesunde Personen während einen halben Jahres untersucht. Insgesamt gab es vier Gruppen: Eine Kontrollgruppe, eine Gruppe, die ein Ausdauertraining absolvierte. Die zweite Gruppe macht ein Intervalltraining und die vierte Gruppe Krafttraining an Geräten. Trainiert wurde 3x pro Woche für 45 min.

    Und ja, es gibt Unterschiede bei der Wahl der Sportart. Die Studie hat herausgefunden, dass Ausdauertraining oder Intervalltraining die Telomeraseaktivität und die Telomerlänge und unseren Blutzellen um das 2-3-fache erhöht. Beim Krafttraining konnte dies nicht festgestellt werden.

    Daraus lässt sich ableiten, dass Ausdauertraining und/oder Intervalltraining für die zelluläre Seneszenz (Zellalterung), die Regenerationsfähigkeit und somit für ein gesundes Altern wichtig sind.

    Auch Lust eure Zellen jung zu halten? Dann könnt ihr das mit mir zusammen im Training gerne tun – ich freue mich drauf.

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