Schlagwort: Bewegung

  • WHO-Empfehlung für jeden: Bewegung

    Ich möchte heute gerne nochmals die Empfehlungen der WHO (World Health Organisation) in Bezug auf Aktivität ins Gedächtnis rufen:

    • Körperliche Aktivität hat erhebliche gesundheitliche Vorteile für Herz, Körper und Geist

    • Körperliche Aktivität trägt zur Vorbeugung und Behandlung nicht übertragbarer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes bei.

    • Körperliche Aktivität verringert die Symptome von Depressionen und Angstzuständen

    • Körperliche Bewegung fördert das Denken, Lernen und die Urteilsfähigkeit

    • Körperliche Aktivität sorgt für ein gesundes Wachstum und eine gesunde Entwicklung bei jungen Menschen

    • Körperliche Aktivität verbessert das allgemeine Wohlbefinden

    Das sind schon einige tolle Effekte, die durch Bewegung hervorgerufen werden. Aber weiterhin ist es laut WHO so:

    • Weltweit erreicht 1 von 4 Erwachsenen nicht das weltweit empfohlene Maß an körperlicher Aktivität.

    • Menschen, die sich nicht ausreichend bewegen, haben ein um 20 bis 30 % erhöhtes Sterberisiko im Vergleich zu Menschen, die sich ausreichend bewegen.

    • Mehr als 80 % der jugendlichen Weltbevölkerung sind unzureichend körperlich aktiv.

    Mache doch einfach was für dich und deine Gesundheit und buche ein Training mit mir in Binzen, Lörrach oder Umgebung! Zusammen bewegen wir uns mit Spaß und vielen positiven Nebeneffekten.

    (Literaturnachweis: https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/physical-activity)

  • Von Diabetes betroffen? Was kannst du tun?

    Es erkranken immer mehr Menschen weltweit an Diabetes des Typ 2. Weiterhin ist dieses Thema top aktuell und es werden viele Studien dazu durchgeführt.

    Was ist Diabetes?

    Diabetes ist eine langandauernde Stoffwechselerkrankung, bei welcher der Blutzuckerspiegel aufgrund eines Insulinmangels ansteigt. Der hohe Blutzuckerspiegel schädigt unterschiedliche Organe und die Gefäße. Dementsprechend sollte man etwas dagegen unternehmen. Die gute Nachricht: Ihr könnt selbst etwas ändern.

    Was kann man tun, wenn man mit Diabetes Typ 2 diagnostiziert wurde?

    Man kann seinen Lebensstil umstellen: sich mehr bewegen und die Ernährung anpassen.

    Ernährungsanpassung: Bei der Ernährunganpassung gilt es Blutzuckerspitzen zu vermeiden und sein Gewicht langfristig zu reduzieren. Dabei senkt man die Kohlenhydratzufuhr, und steigt auf langkettige Kohlenhydrate um, wie Vollkornprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Gesunde Fette und Fisch, wie auch Hülsenfrüchte für die Proteinzufuhr sind zu empfehlen. Die Zuckerzufuhr sollte reduziert werden, aber Äpfel und z.B. Erdbeeren sind eine gute Alternative.

    Bewegung: Sport bietet eine große Hilfe. Erstens lässt Bewegung die Kilos purzeln (sofern nicht unnütze Kalorien zugenommen werden) und gleichzeitig steigert es die Sensibilität für das Insulin im Körper. Das Wohlbefinden steigt als positive Nebenwirkung direkt an.

    Falls du fragen zur Trainingsgestaltung oder Ernährung hast melde dich und lass dich gerne von mir in Binzen (Lörrach, Weil am Rhein) oder online beraten. Buche gleich einen ersten unverbindlichen Termin.

  • Kennst du jemanden der von Alzheimer betroffen ist?

    Wer kennt nicht jemanden in seiner Familie oder Freundeskreis, der von Alzheimer betroffen ist?

    Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz und eine komplexe neurodegenerative Störung des Gehirns – dabei können mehrere Hirnregionen betroffen sein. Aktuell ist die Krankheit noch schwer zu behandeln. Um so spannender die brandneue Studie, die ich euch heute vorstelle.

    In der folgenden Studie haben die Autoren sich große Genexpressionsdatensätze näher angesehen, um daraus Behandlungen abzuleiten. Ich möchte nicht genauer auf die einzelnen identifizierten Gene eingehen, aber ihr könnt das alles genau im Originalartikel (siehe unten) nachlesen.

    Was aber absolut spannend – und für mich nicht unerwartet – ist, ist dass Bewegung oder sportliche Aktivität die Genexpression umkehren kann. Das heißt: Bewegung wirkt effektiv und effizient gegen Alzheimer. Wenn das nicht eine gute Nachricht ist!

    Die Autoren fassen in ihrem Nature Paper zusammen:

    Der hohe Stellenwert der körperlichen Betätigung in allen Meta-Analyse-Studien, in den einzelnen Datensätzen mit der höchsten Anzahl von Proben und in den meisten anderen AD-Datensätzen war stabi.

    Du bist immer noch nicht überzeugt, wie gut Sport für dich ist? Nach diesem Artikel solltest du es sein! Ich freue mich mit dir zu trainieren und deinem Alzheimer vorzubeugen.

    https://www.nature.com/articles/s41598-022-22179-z

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