Kategorie: Widerstandfähigkeit

  • Deine Psyche: Wie du deine Resilienz testen kannst!

    “Unter Resilienz wird die Fähigkeit von Menschen verstanden, Krisen im Lebenszyklus unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.” (R. Welter-Enderlin).

    Wie widerstandsfähig bist du bereits?

    Um dies zu testen hat das Resilienz-Projekt der EU einen Fragebogen mit insgesamt 21 Fragen entwickelt. Der Test in folgende Kategorien unterteilt:

    • Wahrnehmung

    • Sein Leben im Griff haben

    • Beziehungen aufbauen und pflegen

    • Akzeptanz und optimistisches Denken (Vertrauen in die Zukunft)

    • Lösungs- und Zielorientierung

    • Gesunder Lebensstil

    • Selbstvertrauen

    Grundsätzlich kann man Resilienz nicht so einfach messen. Dieser Test gibt einen Überblick zu deiner aktuellen Resilienz-Situation und kann sich ständig ändern.

    Wie ist der Test durchzuführen?

    Bewertung: 0 = trifft überhaupt nicht zu, 10 = stimmt voll und ganz

    Anschließend summierst du für alle Kategorien die Summe zusammen und erhältst eine Zahl zwischen 0 und 30.

    0-10 Punkte: Hier gibt es noch einigen Entwicklungsbedarf und einiges zu ändern

    11-20 Punkte: Hier gibt es Verbesserungsbedarf

    21-30 Punkte: Hier bist du Experte

    Entdeckst du einen Entwicklungs- oder Verbesserungsbedarf an der einen oder anderen Stelle so kannst du aktiv daran arbeiten.

    Hier findest du den Selbsttest: http://www.resilience-project.eu/uploads/media/self_evaluation_de.pdf

    Hast du Fragen zu deinem Testergebnis so unterstütze ich dich gerne in einem persönlichen Coaching. Melde dich einfach.

  • Wie krisensicher bist du? Ideen für den Umgang mit deiner nächsten Krise…

    Wer hatte sie nicht schon einmal?

    Ich spreche von einer Krise. Du gehst in deinem Leben durch viele Höhen, aber auch durch Tiefen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten dein Leben mehr oder weniger in einen Abgrund ziehen.

    Dies können unterschiedliche Dinge sein: Trennung vom Partner:in, Todesfälle, Entlassung, Druck oder manchmal auch nur ein paar Worte von Anderen, die einem innerlich sehr verletzten. Für dich und für mich ist das Empfinden anders. Auch die Tagesfassung beeinflusst deine Reaktion oder wie viel andere negative Dinge du am Tag schon ertragen musstest. Und eine Krise muss nicht gleich in einer Depression enden, aber sie ist schlimm und unangenehm.

    Oft dauert es Zeit, bis du die Krisen-Situation akzeptierst, dies ist jedoch ein wichtiger Schritt im Umgang damit. Eine Krise verändert dich, vielleicht macht sie dich stärker. Eine objektive Sicht auf die Dinge hilft dir dich nicht zu sehr in negative Gedanken zu verstricken und nicht auf Interpretationen zu fokussieren.

    Durch die schwierige Situation bist du meist auch sehr angespannt, was sich auf deinen Körper überträgt und du z.B. an Nackenschmerzen oder Kopfschmerzen leidest. Hier hilft es Entspannungsmethoden wie Autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation anzuwenden (falls du das mal Lernen möchtest, schaue gerne auf meine Kursseite – dort schreibe ich immer die neuesten Termine aus).

    Dass Bewegung in diesen Situationen gut ist, muss ich sicherlich nicht erwähnen. Nicht nur in Krisensituationen hilft ein Spaziergang durch die Natur. Die Augen bei einem Weitblick zu entspannen und etwas Schönes zu entdecken bringt dich – wenn vielleicht auch nur für kurze Zeit – auf andere Gedanken.

    Ansonsten kann ich nur raten, Dinge zu tun, die dir gut tun und dich mit Menschen zu umgeben, die dich unterstützen und hinter dir stehen.

    Falls du nicht alleine durch deine Krise, sei sie groß oder klein, gehen möchtest, kontaktiere mich gerne für ein Coaching. Ich weiß wovon ich rede.

  • Wie kannst du widerstandsfähiger werden?

    Wie gut ist deine Widerstandsfähigkeit / Resilienz?

    Resilienz wird unsere psychische Widerstandsfähigkeit genannt. Dies sagt etwas aus wie du in Krisensituationen agierst und wie gut du auf deine Ressourcen zurückgreifen kannst, um deine Krise zu bewältigen. Wie du mit der Krisensituation umgehst lernst du schon in deiner Kindheit. Hast du ein gutes Selbstvertrauen, bist in einem Umfeld mit Menschen, auf die du dich verlassen konntest und in einem stabilem Familienverhältnis aufgewachsen, dann bist du mit hoher Wahrscheinlichkeit resistenter als andere Menschen.

    Auch wenn das nun nicht alles auf dich zutrifft, kannst du Resilienz trainieren und somit besser durch Krisensituationen gehen.

    Wie kannst du deine Resilienz stärken?

    Insgesamt lassen sich 7 Säulen der Resilienz differenzieren. Diese sind:

    • Akzeptanz

    • Optimismus

    • Lösungsorientierung

    • Netzwerk-Orientierung

    • Zukunftsplanung

    • Verantwortung übernehmen

    • Selbstfürsorge, Opferrolle verlassen

    An jeder einzelnen kannst du arbeiten.

    Ich gebe dir ein Beispiel für Akzeptanz: Erkenne die Krise / Veränderung an. Nur wenn du die Situation akzeptierst wie sie ist kannst du sie angehen und dich konstruktiv mit ihr auseinandersetzen. Erlaube dir jedoch ausreichend Zeit, um zu trauern, wütend, enttäuscht etc. zu sein und deine Emotionen zuzulassen.

    Selbstverständlich kannst du an dem was passiert ist nichts mehr ändern, aber du hast Einfluss darauf, wie du mit der Situation umgehst und was du daraus machst. Schließe mit älteren Themen, die dich beschäftigen, ab.

    Setze dich aktiv mit den Dingen auseinander, die du nur schlecht akzeptieren kannst und konzentriere dich darauf, was du ändern kannst.

    Sobald du die Situation akzeptierst wirst du merken, wie du wieder neue Energie freisetzen kannst.

    Ich wünsche dir, dass du immer gestärkt aus deinen Krisen heraus kommst. Gerne unterstütze ich dich dabei!

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