Kategorie: Training

  • Training: Warum ist es wichtig im Alter mobil zu bleiben?

    Wir alle werden älter und damit ändert sich auch unser Körper. Unser Altersgang beginnt mit oder schon vor der Geburt.

    Einige Veränderungen im Altersgang sind gut zu erkennen, wie z.B. Haare, die ergrauen, Falten, die sich auf unserer Haut bilden oder Altersflecken, die entstehen. Ebenfalls schrumpft unsere Größe im Alter.

    Aber auch unsere Zellen im Körperinneren verändern sich im Laufe der Zeit. Unsere Muskel- und Knochenmark nimmt ab, der Fettanteil steigt und unsere Leistungsfähigkeit nimmt ab. Gleichzeitig reduziert sich unsere Sinnesfähigkeit.

    Warum ist Mobilität im Alter so wichtig?

    Je mobiler wir noch sind, desto unabhängiger können wir unser Leben gestalten. Wir können weiterhin unsere Freunde treffen und am sozialen Leben teilhaben.

    Wie kannst du deine Mobilität aufrecht erhalten?

    Natürlich ist es notwendig sich aktiv zu bewegen. Dies ist vor allem wichtig für die Prävention von Stürzen. Bleibt man nur noch sitzen, so führt dies zu erhöhter Unsicherheit und damit verbunden die Angst Hinzufallen. Aktiv kann man natürlich eine Sturzprophylaxe machen. Dabei wird das Gleichgewicht trainiert und die passenden Muskeln trainiert, sowie die Gesamtkoordination verbessert.

    Zusätzlich hilft die Bewegung meist auch deine Schmerzen aus dem Weg zu räumen und reduziert Übergewicht und stärkt deine Lunge.

    Bist du auch an einem Sturzprophylaxe Training interessiert, dann melde dich gerne. Ich konzipiere ein individuell angepasstes Training nur für dich, damit du weiterhin selbstständig und unabhängig leben kannst.

  • Erholung nach dem Sport und wie wichtig diese ist

    In den letzten Jahren gab es ein erhöhtes Interesse in der Forschung über Erholung und deren Einfluss auf den Trainingsprozess. Nicht nur im Spitzensport ist dies ein Thema – inzwischen ist auch für die Freizeitsportler die Frage da, wie kann ich Trainingspausen optimal nutzen und diese nicht nur aussitzen?

    Inzwischen stehen uns einige Tools zur Verfügung, die wir nutzen können. Faszienrollen sind eines der Tools, die nach dem Training zur Wiederherstellung eingesetzt werden können. Die Rollen sollen Verspannungen lösen, Schmerzen lösen und zusätzlich beitragen die Beweglichkeit erhöhen. Selbstverständlich kann man die Rollen auch zum Training als Trainingsgerät einsetzen.

    Ein weiteres Tool sind Massagepistolen oder Massagegeräte, denn den meisten von uns steht kein persönlicher Physiotherapeut nach dem Training zur Verfügung.

    Klassische Erholung nach dem Sport bieten Saunagänge, heiße oder kalte Duschen, Eisbecken, das klassische Stretching etc.

    Das Befolgen einer gesunden Ernährung hilft dem Körper ebenfalls sich schneller zu erholen. Gerade eine Mahlzeit nach dem Training sollte aus einem ausreichenden Anteil an Proteinen zum Muskelaufbau, Kohlenhydraten zum Auffüllen der Kohlenhydratspeicher und Obst und/oder Gemüse bestehen. Wasser darf natürlich auch nicht fehlen, um eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu gewährleisten.

    Ein ausreichender und erholsamer Schlaf hilft ebenfalls euren Körper vom harten Training zu erholen.

    In diesem Sinne – trainiert fleissig, aber erholt euch auch ausreichend, damit ihr frisch ins nächste Training starten könnt.

  • Atmest du richtig?

    Dass du atmest fällt dir meist gar nicht auf, da es ein Prozess ist, der automatisch in deinem Körper abläuft. Einer der wichtigsten Prozesse, denn ohne richtig funktionierende Atmung das Leben schnell vorbei.

    Beim Atmen nimmst du den für dich wichtigen Sauerstoff in deinem Körper auf, der über die Atemwege bis in die Lunge transportiert wird und von dort in die Blutbahn gebracht wird. Umgekehrt gibst du Kohlendioxid aus dem Körper wieder ab.

    Obwohl die Atemregulation über das Atemzentrum in unserem Gehirn automatisch abläuft kannst du auch bewusst deine Atmung beeinflussen und trainieren. Durch unterschiedliche Atemübungen kannst du die Leistungsfähigkeit steigern oder dich in einen entspannten Zustand begeben, um deinen negativen Stress abzubauen. Meist ist es heutzutage so, dass viele Menschen zu flach atmen.

    Grundsätzlich übernimmt unser Zwerchfell die Hauptarbeit beim Atmen, aber du kannst auch auf die sogenannte Brust- oder Bauchatmung umsteigen.

    Ich möchte dir für beide Beispiele eine Atemübung an die Hand geben.

    1) Leistungssteigerung: Täglich üben deine Luft länger anzuhalten oder bewusst über den Bauch atmen. Dabei beim Ausatmen deinen Bauch nach aussen bringen und beim Einatmen deinen Bauch aktiv nach außen schieben und mit der Zeit deine Atmung intensiver gestalten. Ein weitere Methode ist das hypoxische Training – d.h. zu trainieren und gleichzeitig die Luft anzuhalten (beim Training die Luft anzuhalten zwingt den Körper mehr rote Blutkörperchen zu bilden – wie beim Höhentraining).

    2) Entspannung: Setze dich bequem hin und höre mal in dich rein und folge deiner Atmung. Werde ruhiger und zähle gerne deine Ein- und Ausatmung mit. auf z.B. 4 Sekunden ein und wieder aus. Dann wiederhole für mindestens 10x die Einatmung für 4 Sekunden und verlängere deine Ausatmung auf z.B. 7 Sekunden. Die längere Ausatmung hat einen beruhigenden Effekt auf deinen Körper.

    Lass mich gerne wissen wie es für dich funktioniert hat.

×