Kategorie: Training

  • Die Top 3 Übungen zum Dehnen deiner Schulter

    Neben den Rückenproblemen sind Schmerzen in der Schulter sehr häufig anzutreffen. Dabei kann es im Sport jeden erwischen, ob ihr gerade mit dem Sport startet oder ob ihr schon länger dabei seid.

    Das Schultergelenk ist ein muskulär gesichertes Kugelgelenk. Durch seinen Aufbau mit einer kleinen Gelenkspfanne und einem großen Gelenkskopf, ist das Schultergelenk zwar sehr instabil, bietet dafür aber eine sehr große Bewegungsfreiheit. Dies kann dazu führen, dass vielfältige Probleme existieren, die in der Schulter auftreten können, da man es hier mit einem komplexen Aufbau zu tun hat.

    Es können durch Überlastung oder falsche Bewegung unterschiedliche Symptome auftreten. Hier mal nur zwei genannt:

    Impingement-Syndrom – hierbei handelt es sich um ein Engpasssyndrom, das mit Schmerzen bei dem Heben des Armes einhergeht – oft verbunden mit einer Schleimbeutel-Entzündung.

    Schulterluxation: Hiebei wird der Humeruskopf nicht mehr genau im Schultergelenk gehalten; man kennt es unter das Gelenk ist ausgekugelt.

    Welche Übungen kann man nun nutzen, um die Muskulatur der Schulter zu dehnen. Auch aus prophylaktischen Gründen ist dies sinnvoll.

    1) Mit Hilfe eines Türrahmens: Beide Hände nach oben nehmen (mind. rechter Winkel) und sich an beiden Seiten am Türrahmen festhalten. Anschließend den Oberkörper nach vorne bewegen bis man die Dehnung an beiden Seiten spürt.

    2) Im Stand: Beide Arme hinter den Rücken nehmen: Eine Hand greift die andere Hand am Handgelenk wobei der Unterarm parallel zum Boden ist, d.h. ein ca. 90° Winkel zwischen Unter- und Oberarm herrscht. Nun zieht man das Handgelenk waagrecht zur Seite, bis man wiederum eine Dehnung in der Schulter spürt

    3) Mit Hilfe einer Wand: Eine lässige Übung im Stehen, die man ggf. mal zwischendurch anwenden kann. Eine Hand wird in den Nacken gelegt und der Ellbogen gegen die Wand gelehnt. Nun bewegt man sich mit den Füßen von der and weg, bis man Wiederrum eine Dehnung spürt.

    Achte bei allen Übungen darauf, dass deine Gelenke im Lot sind, du die Dehnposition (ohne starke Schmerzen, aber mit einem Ziehen) für mindestens 30 Sekunden hältst – gerne auch länger. Vergiß auch die andere Seite nicht.

    Viel Spaß beim Dehnen deiner Schultermuskulatur! Falls es nicht klappt oder du Fragen hast gerne melden. Ich unterstüzte dich gerne in einem Personal Training in Binzen, Lörrach und Basel

  • Training: Top 3 Dehnübungen für deine Waden

    Heute zeige ich die drei Übungen für die Dehnung deiner Waden. Deine Wade besteht aus dem Zwillingswadenmuskel und dem Schollenmuskel und läuft vom Oberschenkelknochen bis unten in die Achillessehne zusammen. Somit ist die Wade an der Knie- und Fußbeugung sowie bei der Rotation des Fußes beteiligt.

    Warum eigentlich Dehnen?

    Durch das heutzutage viel zu viele Sitzen verkürzt sich oft auch deine Wadenmuskulatur, was zu Wadenkrämpfen, Knieschmerzen und Probleme an den Füßen führen kann. Das Dehnen der Muskulatur bewirkt, dass diese beweglicher wird und du kannst damit verschiedenen Schmerzen entgegen wirken.

    1) Die klassischste und sicherlich bekannteste Übung für die Dehnung ist wie folgt: Du setzt ein Bein nach hinten in einen Ausfallschritt und drückst die Ferse auf den Boden. Gerne kannst du auch eine Wand zur Hilfe nehmen und dich dort mit den Armen dagegen stützen.

    2) Eine weitere bekannte Übung: Dabei stellst du dich auf eine Treppenstufe, so dass sich ein Fußballen auf der Treppenstufe befindet und du die Ferse frei nach unten drückst. Den anderen Fuß kannst du normal auf die Treppenstufe absetzten.

    3) Dehnen mit dem Theraband (oder ähnlichem): Hierbei sitzt du auf dem Boden und streckst dein Bein aus. Das Band legst du um den Fußballen und kannst dann diesen in deine Richtung ziehen.

    Achte bei allen Übungen darauf, dass deine Gelenke im Lot sind, du die Dehnposition (ohne starke Schmerzen, aber mit einem Ziehen) für mindestens 30 Sekunden hältst – gerne auch länger. Vergiß auch die andere Seite nicht.

    Viel Spaß beim Dehnen deiner Wadenmuskulatur! Falls es nicht klappt oder du Fragen hast gerne melden. Ich unterstüzte dich gerne in einem Personal Training.

  • Ist Achtsamkeit auch etwas für dich?

    Was bedeutet Achtsamkeit?

    Achtsamkeit, im englischen Mindfulness, bedeutet, geistesgegenwärtig zu sein. Etwas anderes gesprochen im Hier und Jetzt zu sein. Einerseits im Hinblick auf sich selbst, andererseits auch zu seiner Umwelt ohne jedoch die Gegenwart zu bewerten. Somit kann Achtsamkeit auch als Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand verstanden werden – als eine Persönlichkeitseigenschaft und im weitesten Sinne als Methode zur Vermeidung von Leiden.  

    Woher kommt Achtsamkeit?

    „Historisch betrachtet ist „Achtsamkeit“ vor allem in der buddhistischen Lehre und Meditationspraxis zu finden. In der westlichen Kultur ist das Üben von „Achtsamkeit“ insbesondere durch den Einsatz im Rahmen verschiedener Psychotherapiemethoden bekannt geworden. Der Begriff Achtsamkeit wird außerdem im Rahmen der Care-Ethik für eine Praxis der Zuwendung verwendet.“ (Achtsamkeit, Wikipedia)

    Was ist nun das Ziel der Achtsamkeit?

    Wie schon in der Bedeutung von Achtsamkeit oben erwähnt, geht es darum sich selbst wieder mehr zu spüren, zu sich zu kommen und sich abzugrenzen gegen die Umwelt. Es soll uns helfen einen bewussteren und intensiveren Umgang mit uns selbst zu haben. (https://flexikon.doccheck.com/de/Achtsamkeit)

    Achtsamkeit kann man lernen

    Es werden unterschiedliche Trainings angeboten, die meist über 8-10 Wochen laufen. Dabei lernt man z.B. die sogenannten Bodyscans. Das heißt aber nicht, dass man nicht auch auf anderen Wegen die Achtsamkeit lernen kann. Man kann sich z.B. auf das Essen fokussieren und mit allen Sinnen bewusst wahrnehmen, was man dem Körper zuführt. Oder unter der Dusche sich einfach nur auf das Wasser konzentrieren, anstatt sich schon viele Gedanken zu machen. Beim Spazieren gehen die Luft, die Geräusche, Gebäude oder Natur bewusst wahrnehmen. Auch wenn man immer wieder die gleiche Strecke läuft kann man immer wieder was entdecken.

    Gleichzeitig kann man auch Routinen durchbrechen, um seine Perspektive zu verändern.

    Achtsamkeit einmal ausprobieren!

    Die Rosinenübung ist ein klassisches Beispiel für eine Achtsamkeitsübung, die uns lehrt, mit allen Sinnen zu genießen. Eine Fähigkeit, die im Alltag oft abhandenkommt. Sich der eigenen Sinne bewusst zu werden, bringt uns augenblicklich in den Körper – und damit ins Hier und Jetzt – zum einzigen Zeitpunkt, an dem wir wirklich leben. (https://www.youtube.com/watch?v=vCg8m6jPs1s)

    Hast du es ausprobiert?

    Teile gerne deine Erfahrung mit uns! Ich freue mich über deine Rückmeldung!

×