Kategorie: Sport

  • Liegestützen – kann doch jeder? Ich sage dir wie du sie lernst!

    Letztens wurde ich gefragt, ob ich jemandem Liegestützen beibringen kann. Selbstverständlich!

    Und schwer ist das ganze auch nicht. Wenn du diese tolle Ganzkörperübung auch machen möchtest, dann kannst du direkt starten – los geht es.

    Das sollte am Ende heraus kommen:

    • Ausgangsposition für die Liegestütze am Boden: Hände unter den Schultern schulterbreit platzieren. Die Füße werden auf dem Boden hinten aufgesetzt, so dass eine Linie zwischen Füße, Knie, Hüfte, Schultern und Kopf besteht. Dabei ist der komplette Köper angespannt.

    • Aus dieser Position werden die Arme gebeugt, so dass die Brust den Boden berührt und dann geht es in die Ausgangsstellung zurück. Die Ellbogen werden nah am Körper geführt, so dass der große Brustmuskel auch trainiert wird.

    So kommst du da hin:

    • Starte an der Wand mit einer kompletten Liegestüze – klappt das, so kannst du die Anzahl der Liegestützen erhöhen und den Abstand zur Wand. Hast du ca. 15 geschafft kommt der nächste Schritt. Achte darauf, dass du auch wirklich tief runter gehst und nicht nur eine kleine Beugung in den Armen hast sowie auf deine komplette Körperspannung.

    • Du erhöhst die Schwierigkeit, in dem du mehr Körpergewicht einsetzt und nun die Liegestütze auf Tischhöhe machst. Auch da die Anzahl aufbauen und wenn das locker geht eine Etage tiefer

    • Mach deine Liegestütze auf Stuhlhöhe

    • Dann gehtst du auf den Boden und startest in der Knieposition (auch hier ist die Hüfte gerade (Linie zwischen Knie, Hüfte, Schulter, Kopf wie immer beachten)

    • Als letzten Schritt macht du die gesamte Liegestütze mit gestreckten Beinen auf dem Boden.

    Herausforderung angenommen?

    Dann erzähle mir gerne wie es für dich war und wieviele du inzwischen schaffst. Falls du es nicht allein hinbekommst, dann kontaktiere mich ganz einfach und selbstverständlich kann man von hier aus noch weiter steigern.

  • Ich verrate euch wie ihr jung bleibt!

    Das kalendarisches Alter ist uns allen bekannt – doch wie sieht es mit unserem biologischen Alter aus? Das biologische Alter ist unterschiedlich und hängt von einigen Faktoren ab, u.a. wie wir uns fühlen (körperlich wie seelisch).

    Dabei lässt sich das biologische Alter leicht beeinflussen – bis zu 15 Jahren! Ihr fragt euch wie?

    Ganz einfach: Mit regelmäßigem Sport!

    Dieser hält unser Herz-Kreislaufsystem fit und baut unsere Muskulatur auf. Im Internet kann man von der Medizinischen Hochschule Hannover lesen, dass diese in einer Studie nachgewiesen haben, dass sich überdies durch Sport unsere Zellen verjüngen.

    „In Bezug auf eine Zellverjüngung haben vor allem Frauen mit einer schlechten körperlichen Fitness vom moderaten Ausdauertraining profitiert. Für eine Zellverjüngung bei Frauen mit besserer Ausgangsfitness ist möglicherweise ein intensiveres Ausdauertraining notwendig“, so Dr. Dominik Berliner, Klinik für Kardiologie und Angiologie (https://www.kardionet.de/news/sport-verjuengt-die-zellen/).

    Also, tauscht eure Schuhe mit den Laufschuhen und los geht’s zur Verjüngungskur! Viel Spaß dabei.

  • Warum sollte Bewegung in die Krankheitstherapie mit einbezogen werden?

    Bewegung trägt nicht nur zu einer guten Gesundheit bei, sondern sollte von Ärzten mehr verschrieben werden, da es vielen Krankheiten vorbeugen kann.

    “Sie kann zur Behandlung von Begleiterkrankungen wie Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen, Diabetes mellitus, Osteoporose, Arthrose, Krebs und Rückenschmerzen eingesetzt werden. Die Aufklärung über die allgemeinen Leitlinien für körperliche Aktivität sowie einfache Methoden zur Verschreibung von Bewegung können die Fähigkeit von Ärzten verbessern, Bewegung als therapeutische Option zu verschreiben. Darüber hinaus ist es für einen wirksamen Einsatz von Bewegungstherapien erforderlich, die Hindernisse für die Einhaltung von Bewegungsvorschriften zu ermitteln und Wege zur Überwindung dieser Hindernisse aufzuzeigen.” (Barker et al., 2019 – https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32035563/)

    Diese Autoren beschreiben oben sehr gut, dass viel öfters Bewegung als Rezept hilfreich und von Nutzen wäre. In der Prävention wird Bewegung eingesetzt, um keine Krankheiten entstehen zu lassen. Die Krankenkassen unterstützen z.B. Bewegungsangebote, Ernährungsberatungen, Kurse zur psychischen Gesundheit etc. finanziell für ihre Mitglieder. Nutzen Sie das Angebot!

    Doch nicht nur in der Prävention sollte Bewegung angewandt werden, sondern auch bei Krankheiten. Es ist bewiesen, dass z.B. Diabetes Typ II durch eine gesunden Ernährung und Bewegung rückgängig gemacht werden.

    Also, bitte ernährt euch gesund und bewegt euch, anstatt eine Tablette einzuwerfen! Das ist nämlich in vielen Fällen nicht nötig.

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