Kategorie: Ernährung

  • Erholung nach dem Sport und wie wichtig diese ist

    In den letzten Jahren gab es ein erhöhtes Interesse in der Forschung über Erholung und deren Einfluss auf den Trainingsprozess. Nicht nur im Spitzensport ist dies ein Thema – inzwischen ist auch für die Freizeitsportler die Frage da, wie kann ich Trainingspausen optimal nutzen und diese nicht nur aussitzen?

    Inzwischen stehen uns einige Tools zur Verfügung, die wir nutzen können. Faszienrollen sind eines der Tools, die nach dem Training zur Wiederherstellung eingesetzt werden können. Die Rollen sollen Verspannungen lösen, Schmerzen lösen und zusätzlich beitragen die Beweglichkeit erhöhen. Selbstverständlich kann man die Rollen auch zum Training als Trainingsgerät einsetzen.

    Ein weiteres Tool sind Massagepistolen oder Massagegeräte, denn den meisten von uns steht kein persönlicher Physiotherapeut nach dem Training zur Verfügung.

    Klassische Erholung nach dem Sport bieten Saunagänge, heiße oder kalte Duschen, Eisbecken, das klassische Stretching etc.

    Das Befolgen einer gesunden Ernährung hilft dem Körper ebenfalls sich schneller zu erholen. Gerade eine Mahlzeit nach dem Training sollte aus einem ausreichenden Anteil an Proteinen zum Muskelaufbau, Kohlenhydraten zum Auffüllen der Kohlenhydratspeicher und Obst und/oder Gemüse bestehen. Wasser darf natürlich auch nicht fehlen, um eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu gewährleisten.

    Ein ausreichender und erholsamer Schlaf hilft ebenfalls euren Körper vom harten Training zu erholen.

    In diesem Sinne – trainiert fleissig, aber erholt euch auch ausreichend, damit ihr frisch ins nächste Training starten könnt.

  • Von Diabetes betroffen? Was kannst du tun?

    Es erkranken immer mehr Menschen weltweit an Diabetes des Typ 2. Weiterhin ist dieses Thema top aktuell und es werden viele Studien dazu durchgeführt.

    Was ist Diabetes?

    Diabetes ist eine langandauernde Stoffwechselerkrankung, bei welcher der Blutzuckerspiegel aufgrund eines Insulinmangels ansteigt. Der hohe Blutzuckerspiegel schädigt unterschiedliche Organe und die Gefäße. Dementsprechend sollte man etwas dagegen unternehmen. Die gute Nachricht: Ihr könnt selbst etwas ändern.

    Was kann man tun, wenn man mit Diabetes Typ 2 diagnostiziert wurde?

    Man kann seinen Lebensstil umstellen: sich mehr bewegen und die Ernährung anpassen.

    Ernährungsanpassung: Bei der Ernährunganpassung gilt es Blutzuckerspitzen zu vermeiden und sein Gewicht langfristig zu reduzieren. Dabei senkt man die Kohlenhydratzufuhr, und steigt auf langkettige Kohlenhydrate um, wie Vollkornprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Gesunde Fette und Fisch, wie auch Hülsenfrüchte für die Proteinzufuhr sind zu empfehlen. Die Zuckerzufuhr sollte reduziert werden, aber Äpfel und z.B. Erdbeeren sind eine gute Alternative.

    Bewegung: Sport bietet eine große Hilfe. Erstens lässt Bewegung die Kilos purzeln (sofern nicht unnütze Kalorien zugenommen werden) und gleichzeitig steigert es die Sensibilität für das Insulin im Körper. Das Wohlbefinden steigt als positive Nebenwirkung direkt an.

    Falls du fragen zur Trainingsgestaltung oder Ernährung hast melde dich und lass dich gerne von mir in Binzen (Lörrach, Weil am Rhein) oder online beraten. Buche gleich einen ersten unverbindlichen Termin.

  • Kennst du jemanden der von Alzheimer betroffen ist?

    Wer kennt nicht jemanden in seiner Familie oder Freundeskreis, der von Alzheimer betroffen ist?

    Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz und eine komplexe neurodegenerative Störung des Gehirns – dabei können mehrere Hirnregionen betroffen sein. Aktuell ist die Krankheit noch schwer zu behandeln. Um so spannender die brandneue Studie, die ich euch heute vorstelle.

    In der folgenden Studie haben die Autoren sich große Genexpressionsdatensätze näher angesehen, um daraus Behandlungen abzuleiten. Ich möchte nicht genauer auf die einzelnen identifizierten Gene eingehen, aber ihr könnt das alles genau im Originalartikel (siehe unten) nachlesen.

    Was aber absolut spannend – und für mich nicht unerwartet – ist, ist dass Bewegung oder sportliche Aktivität die Genexpression umkehren kann. Das heißt: Bewegung wirkt effektiv und effizient gegen Alzheimer. Wenn das nicht eine gute Nachricht ist!

    Die Autoren fassen in ihrem Nature Paper zusammen:

    Der hohe Stellenwert der körperlichen Betätigung in allen Meta-Analyse-Studien, in den einzelnen Datensätzen mit der höchsten Anzahl von Proben und in den meisten anderen AD-Datensätzen war stabi.

    Du bist immer noch nicht überzeugt, wie gut Sport für dich ist? Nach diesem Artikel solltest du es sein! Ich freue mich mit dir zu trainieren und deinem Alzheimer vorzubeugen.

    https://www.nature.com/articles/s41598-022-22179-z

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