Kategorie: Athleten

  • Der ultimative Trainingstipp eines Sportlehrers:

    Heute habe ich kurz mit einem Sportlehrer und Trainer gesprochen und ihn nach seinem ultimativen Trainingstipps gefragt. Seine Antwort war ganz simpel: einfach nach den klassischen methodischen Grundprinzipien des Sports vorgehen. Diese sind:

    • vom Leichtem zum Schweren

    • vom Einfachen zum Komplexen

    • vom Bekannten zum Unbekannten.

    Diese Grundprinzipien werden in jedem Unterricht angewandt um eine Verbesserung zu erreichen. Das heißt, dass man mit der Zeit vom Untrainierten zum Trainierten wird.

    Und dann kommt der wichtigste Tipp: “Dran bleiben“!”

    Wenn man nun etwas tiefer in die Materie geht, dann kommen weitere sportwissenschaftliche Theorien und Erfahrungen aus der Praxis dazu, die einen professionellen Trainer ausmacht. Dann werden abgestimmt auf den Sportler individuelle Trainingspläne entworfen.

    Darin werden die individuellen Ziele mit dem Sportler:in festgelegt (z.B. das Hinarbeiten auf Wettkämpfe). Daraufhin wie oft pro Woche und was genau trainiert werden soll um das individuelle Ziel zu erreichen.

    Das Ganze muss in den Alltag integriert und Zeit gefunden werden. Es ist ein komplexer und sehr individueller Prozess. Ebenfalls müssen Trainingspausen, Erholungszeiten und die passende Ernährung ausgewählt werden.

    Du möchtest individuell sportlich betreut werden? Ich konzipiere dir dein individuell angepasstes Training nur für dich, damit du deine persönlichen Ziele erreichst. Melde dich gerne für ein Training in Lörrach, Binzen, Weil am Rhein oder Basel.

  • Top 3 Kräftigungs-Übungen für deine Oberschenkelvorderseite

    Neues Jahr – neue Vorsätze. Dieses Jahr möchte ich vermehrt meine 3 Top Übungen für verschiedene Körperpartien vorstellen. Sei es zum Aufbau von Kraft oder zur Dehnung / Mobilisation. Gestartet wird mit den Oberschenkeln und dem Fokus auf die Vorderseite – passend zum Winter, da man diese z.B. auch beim Skifahren oder beim Schneeschuhlaufen viel benötigt.

    1) Kniebeuge / Squats:

    Gestartet wird ganz klassische mit der Kniebeuge (Squats). Eine Übung die leicht erscheint, aber wesentlich anspruchsvoller ist. Für die Kniebeuge stellt du dich hüftschmal hin und spannst den Bauch direkt etwas an. Die Arme kannst du gerne nach vorne strecken. Wenn du im Kniegelenk beugst achte darauf, dass die Knie (und optimalerweise auch nicht die Nase) über die Füße zeigen und das Gesäß nach hinten geschoben wird, als ob du dich auf einen Stuhl setzten wolltest. Du kannst eine Variation einbauen und unten dreimal wippen und dann erst wieder in die komplette Streckung aufstehen oder mit Gewichten üben.

    2) Ausfallschritte / Lunges:

    Wie bei den Kniebeugen sind auch hier der Bauch leicht angespannt und der Rücken in seiner neutralen Position. Aus der Grundposition heraus machst du einen großen Ausfallschritt mit einem Bein nach vorne. Hierbei ist drauf zu achten, dass sich die Gelenke in einer geraden Position befinden und das Knie nicht über die Fußspitze wandert. Man geht ungefähr so tief, dass man einen Winkel von 90 Grad erreicht. Zurück drückt man sich in die Ausgangsposition und wechselt dann die Seite. Als Variation kann man hier die Ausfallschritte auch nach hinten oder zur Seite machen. Ein Wippen hier einzubauen ist genau so möglich wie auch Gewichte zu benutzen

    3) Statischer “Wandsitz”:

    Bei diese Übung wir der Rücken an die die Wand gelehnt und die Beine bilden in Hüft- und Kniegelenk einen 90 Grad Winkel. Die Arme können z.B. vor der Brust gehalten werden. Nun einfach in dieser Position verharren.

    Allgemein habe ich keine Wiederholungszahl oder Zeiten angegeben, da diese sehr individuell sind und vom Trainingsstatus abhängen. Man kann gerne mit klassischen 3x 15 Wiederholungen und 30 Sekunden (“Wandsitz”) starten.

    Viele Spaß beim Üben und lass mich gerne wissen, ob es geklappt hat.

    Falls du nicht allein trainiere möchtest, oder du dir mit der Ausführung der Übungen nicht ganz sicher bist, kannst du gerne ein Personal Training bei mir in Binzen buchen.

  • Kann ich mir meinen eigenen Trainingsplan erstellen?

    Trainingsplan selbst erstellen – so gehts:

    Einen persönlichen und effizienten Trainingsplan zu erstellen ist nicht immer ganz einfach, aber auch nicht unmöglich.

    Was will ich sportlich erreichen?

    Als erstes muss das Trainingsziel klar definiert sein. Möchte man seine Ausdauer steigern, Kraft aufbauen, seine Technik verbessern oder, oder, oder

    Wo starte ich mit meiner Leistung?

    Der Ist-Trainingszustand ist ein wichtiger Ausgangspunkt, um später den richtig angepassten Trainingsplan zu erstellen. Startet man bei Null oder trainiert man schon 7x die Woche – dies bedingt natürlich die spätere Planung.

    Wie erreiche ich mein sportliches Ziel?

    Ist das Ziel klar definiert gilt es nun die richtige Methode auszuwählen. Hier gibt es in jedem Bereich wieder vielfältige Methoden. Als Beispiel nehme ich mal das Ziel Ausdauer. Dazu gibt es folgende Methoden zur Auswahl: Dauer-, Intervall-, Wiederholungs-, Kontroll- und Wettkampf- und intermittierende Methoden.

    Ist/Sind die Methode(n) gewählt, schließt dies den Umfang und die Trainingsintensität mit ein.

    Wie organisiere ich mein Training?

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Organisation des Trainings, einmal der einzelnen Trainingsheit, und andererseits wie man es zeitlich in die Woche integrieren kann. Bei diesem Punkt muss man natürlich wieder auf den Ist-Zustand, das Trainingsziel und die Methoden zurückgreifen, um diese effektiv und sinnvoll einzusetzen.

    Sind sportliche Pausen nur was für Anfänger?

    Nein, es ist für jeden wichtig im Training Pausen einzubauen, um dem Körper ausreichend Erholungszeit zu geben, damit er in der nächsten Trainingseinheit wieder voll leistungsfähig ist.

    Falls noch Fragen offen sind, könnt ihr euch gerne an mich wenden. Ich erstelle gerne gemeinsam mit euch euren Trainingsplan und wünsche nun viel Spaß beim Trainieren.

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