Autor: Angelika Friedel

  • Welche Rolle spielt Ernährung für einen gesunden psychischen Zustand?

    Als Personal Trainerin setze ich mich nicht nur mit der korrekten Bewegungsausführung auseinander, sondern auch mit der richtigen Ernährung. Inzwischen weiß jeder Mensch, dass sich Ernährung direkt auf unsere Gesundheit auswirkt. Aber wie wichtig ist unsere Nahrungaufnahme für einen gesunden psychischen Zustand?

    Als erstes möchte ich auf die Frage eingehen: Was ist eine gesunden Ernährung? Diese besteht vorwiegend aus Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, auch Milchprodukte, Ei, Fisch und Fleisch sowie gesunden Fettsäuren und einem geringen Anteil an Zucker. Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder Tee sollte natürlich nicht fehlen.

    Studien untersuchen wie Ernährung und Lebensstil zu psychischen Problemen beitragen können. Es konnte dabei festgestellt werden, dass Fast-Food und ein hoher Kaffeekonsum in Kombination mit wenig Bewegung, gerade bei jungen Frauen mit psychischen Belastungen einhergehen. Bei älteren Frauen konnte ein positiver Zusammenhang zwischen einem hohen Obstkonsum und der psychischen Gesundheit gefunden werden. Diese Ergebnisse (Begdache et al., 2020) unterstreichen die Notwendigkeit, Ernährungs- und Lebensstil-Empfehlungen anzupassen, um das psychische Wohlbefinden zu verbessern.

    Oft werden jedoch Probleme in Zusammenhang mit der Ernährung bei Patienten mit psychischen Störungen wie Depressionen, Angstzuständen etc. übersehen. Es bleibt festzuhalten, dass die Verbesserung des Ernährungszustands des Patienten zum Wohlbefinden des Einzelnen beiträgt und somit einen besseren Verlauf der Erkrankungen unterstüzt (Granero et al., 2022).

    Im Allgemeinen bleibt die Basis für eine gute Gesundheit eine gesunde Ernährung. Falls Sie schon an einer psychische Krankheiten leiden, können Sie diese durch eine Essensumstellung verbessern.

    Begdache et al.: Diet, Exercise, Lifestyle, and Mental Distress among Young and Mature Men and Women: A Repeated Cross-Sectional Study. Nutrients. 2020 Dec 23;13(1):24. doi: 10.3390/nu13010024. PMID: 33374693; PMCID: PMC7822407.

    Granero, Roser. “Role of Nutrition and Diet on Healthy Mental State.” Nutrients vol. 14,4 750. 10 Feb. 2022, doi:10.3390/nu14040750

  • Meine 3 Top Mobilisations-Übungen gegen Schmerzen im unteren Rücken

    Durch das lange Sitzen in unserem Alltag haben wir häufig am Abend Rückenschmerzen in Bereich der Lendenwirbelsäule. Heute möchte ich euch meine 3 Top Übungen für die Mobilisation verraten.

    1. In Rückenlage die Beine anbeugen, Füße in Verlängerund der Hüfte aufstellen und dann das Becken vor und zurück kippen, so dass man in ein leichtes Hohlkreuz geht und danach die Lendenwirbelsäule auf den Boden führt (bitte daran denken die Bauchdecke anzuspannen). Gerne kann man auch aus dieser Position bis hoch in den Schulterstand rollen und Wirbel für Wirbel mit der Ausatmung wieder ablegen.

    2. Im Vierfüßlerstand (Hände und der Schultern und Hüfte über den Knien platziert) den Rücken rund machen. Dabei den Bauchnabel Richtung Wirbelsäule ziehen, das Kinn Richtung Brust schieben und die Hände und Knie in den Boden drücken. Dann in die Gegenrichtung leicht ins Hohlkreuz und die Brust nach vorne oben bringen.

    3. In Rückenlage beide Beine Richtung Brust ziehen und mit den Händen die Knie umfassen. Dann kleine Kreise in beide Richtungen beschreiben – das Gesäß bleibt dabei auf dem Boden.

    Die Übungen können so oft wiederholt werden, bis eine Lockerung zu spüren ist.

    Viel Spaß beim Ausprobieren und ich freue mich auf Eure Rückmeldungen.

  • Gutes Altern in der digitalen Gesellschaft

    Heute habe ich über ein spannendes wissenschaftliches Projekt gelesen, bei dem es darum geht ein videobasiertes Trainingsgerät für die ältere Bevölkerung (65 Jahre und älter) zu entwickeln.

    Das Training soll selbstverständlich in einer sicheren Trainingsumgebung stattfinden können und die Personen werden gesichert und so beim Training unterstützt.

    Ziel des Ganzen ist die körperlichen, kognitiven und mentalen Funktionen von älteren Erwachsenen zu verbessern und damit das Gleichgewicht zu schulen. Das Gehen, die Koordination und die kognitive Leistungsfähigkeit nehmen oft im Alter ab und Stürze sind oft vorprogrammiert. Das individuelle Training soll das Hinfallen reduzieren und zu einer höheren Lebensqualität beitragen.

    Es gibt Studien, die zeigen, dass körperliches und kognitives Training in Kombination die Gleichgewichts- und Kognitionsfähigkeit verbessert. Ebenfalls verhindert ausreichend Vitamin D im Körper auch vor Stürzen.

    Später könnten solche Geräte in der Reha, in Therapiezentren oder Altenheimen eingesetzt werden. Ich bin sehr gespannt, wie das Endgerät aussehen wird. Für mehr Informationen: http://www.aal-europe.eu/projects/exerg/

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