Welttag der Wissenschaft – was du über Sportwissenschaft wissen solltest

Autor: Angelika Friedel

  • Welttag der Wissenschaft – was du über Sportwissenschaft wissen solltest

    Am 10. November wurde der Welttag der Wissenschaft gefeiert. Wenn man es genau nimmt heißt der Tag “Welttag der Wissenschaft für Frieden und Entwicklung” und wurde von der Unesco ausgerufen.

    Auch Sport ist eine Wissenschaft – die Sportwissenschaft – und beinhaltet nicht nur z.B. Fußball und Laufen. Als Sportwissenschaftler:in beschäftigt man sich mit den unterschiedlichsten Themen, wie ihr ja hier schon oft gesehen habt. Das Studium ist aufgeteilt in Theorie und Praxis. Um nur ein paar Bereich zu nennen: Bewegungs- und Trainingswissenschaft, Sportpädagogik, Sportpsychologie, Sportsoziologie, Sportgeschichte, Biomechanik, Anatomie und Physiologie etc. Dazu kommen dann alle praktischen Sportarten wie Leichtathletik, Schwimmen, Gerätturnen, Gymnastik und Tanz, Ball- und Rückschlagsportarten und zusätzliche wie Reiten, Klettern, Kanu etc.

    Sportwissenschaft ist ein großes Feld und deshalb spezialisiert man sich auch an einem gewissen Punkt. Bei mir war es die Spezialisierung auf Training und Leistung. Dies hat mich schon immer begeistert und mit meiner Diplom- und Promotionsarbeit kam die Anpassung der Muskulatur dazu und später mit der Arbeit als Wissenschaftlerin die Ernährung / Ernährungswissenschaft.

    Heute ist mein Anspruch für mich und meine Kunden, dass ich die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis umsetze und somit euch helfe eure individuellen Ziele zu erreichen. Auch hat sich mein Fokus von Leistungssport auf Gesundheitssport etwas verändert. Mir ist es inzwischen wichtig, dass man gesund durchs Leben geht und seine persönlichen Ziele erreicht – diese können natürlich auch leistungsorientiert sein.

    In diesem Sinne freue ich mich auf das nächste Training mit dir. In Binzen, Basel, Lörrach oder Umgebung!

  • Faszientraining – viel mehr als nur die Rolle

    Wie komme ich auf das Thema?

    Da ich Fazientrainer erst kürzlich ausgebildet habe, so dachte ich, das ist ein Thema, über das ich euch mal etwas erzählen könnte, da meist Faszientraining mit der Faszienrolle assoziiert wird. Das ist auch richtig, aber das eigentliche Training besteht aus viel mehr.

    Faszien haben in den letzten Jahren eine größere Aufmerksamkeit erhalten. Warum? Weil Faszien in unserem ganzen Körper zu finden sind – ihn stützen – und das klassische Modell des Skelett-Muskel-Systems inzwischen überholt ist. Faszien sind an verschiedenen Prozessen im Körper beteiligt und so auch an der Wundheilung oder an der Immunfunktion.

    Habt ihr gewusst, dass Faszientraining aus 4 verschiedenen Bereichen besteht?

    Diese sind:

    1) Mobility: Beim diesem Training ist das Ziel die Reichweite der Gelenke zu erreichen und somit die Bewegungsausführung zu verbessern. Eine klassische Übung dazu ist das Äpfel pflücken, bei der man sich streckt als wollte man das Obst von den Bäumen ernten.

    2) Körperwahrnehmung: Hierbei geht es darum die eigene Körperwahrnehmung zu verbessern. Vorwiegend wird hierbei das sensomotorische Training angewandt, wobei die Koordination verbessert wird. Eine klassische Übung ist der Einbeinstand. Wer es schwieriger machen möchte kann z.B. den Kopf und/oder Oberkörper hin und her bewegen oder die Augen schließen.

    3) Katapult-Effekt: Gerade bei federnden Bewegungen werden die Faszien vorgespannt und die darin gespeichert Energie ermöglicht uns Sprünge. Zum Beispiel ist hier das beidbeinige Springen auf eine Erhöhung / Kasten eine passende Übung. Oder sich aus dem Liegestütz explosiv nach oben drücken und in die Hände klatschen.

    4) Selbst durchgeführte fasziale Entspannung: Hierbei löst man die verklebten Faszien mit unterschiedlichen Geräten selbst, z.B. mit einer Faszienrolle oder einem Faszienball. Hierbei darauf achten, dass der eingesetzte Druck höher ist, wenn Richtung Körpermitte gerollt wird,

    Ihr könnt gerne mit mir zusammen in Binzen oder Umgebung (natürlich auch online) trainieren. Gerne helfe ich eure Faszien zu lösen und somit Schmerzen zu reduzieren.

    Interessiert? Dann schreib mich einfach an – ich freue mich auf dich.

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  • Von Diabetes betroffen? Was kannst du tun?

    Es erkranken immer mehr Menschen weltweit an Diabetes des Typ 2. Weiterhin ist dieses Thema top aktuell und es werden viele Studien dazu durchgeführt.

    Was ist Diabetes?

    Diabetes ist eine langandauernde Stoffwechselerkrankung, bei welcher der Blutzuckerspiegel aufgrund eines Insulinmangels ansteigt. Der hohe Blutzuckerspiegel schädigt unterschiedliche Organe und die Gefäße. Dementsprechend sollte man etwas dagegen unternehmen. Die gute Nachricht: Ihr könnt selbst etwas ändern.

    Was kann man tun, wenn man mit Diabetes Typ 2 diagnostiziert wurde?

    Man kann seinen Lebensstil umstellen: sich mehr bewegen und die Ernährung anpassen.

    Ernährungsanpassung: Bei der Ernährunganpassung gilt es Blutzuckerspitzen zu vermeiden und sein Gewicht langfristig zu reduzieren. Dabei senkt man die Kohlenhydratzufuhr, und steigt auf langkettige Kohlenhydrate um, wie Vollkornprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Gesunde Fette und Fisch, wie auch Hülsenfrüchte für die Proteinzufuhr sind zu empfehlen. Die Zuckerzufuhr sollte reduziert werden, aber Äpfel und z.B. Erdbeeren sind eine gute Alternative.

    Bewegung: Sport bietet eine große Hilfe. Erstens lässt Bewegung die Kilos purzeln (sofern nicht unnütze Kalorien zugenommen werden) und gleichzeitig steigert es die Sensibilität für das Insulin im Körper. Das Wohlbefinden steigt als positive Nebenwirkung direkt an.

    Falls du fragen zur Trainingsgestaltung oder Ernährung hast melde dich und lass dich gerne von mir in Binzen (Lörrach, Weil am Rhein) oder online beraten. Buche gleich einen ersten unverbindlichen Termin.

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